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Am Samstag, den 27. Juli 2013 gegen 15 Uhr, erlebte Senftenberg bei glühender Hitze eine eindrucksvolle Porsche – Prozession. Anlass war unser Clubabend, den wir bei und gemeinsam mit der bekannten Rennfahrer „Familie“ Rabl verbringen durften. Unser Wolfgang Nigischer hatte das eingefädelt (vielen Dank Wolfgang) und der Ausflug wurde ein voller Erfolg. Ich zählte unter anderen 13 angereiste Porsches, quer durch die Jahrzehnte, vom 356er über 914 bis zum Panamera. Wir waren insgesamt 31 Teilnehmer, davon 23 PCCA Mitglieder.

Willi Rabl sen., 7 – facher Staatsmeister und Vize – Berg Europameister (www.rabl-racing.at) empfing uns mit der ihm eigenen Herzlichkeit und wir fühlten uns von Anbeginn im Hause Rabl wohl. Das lag nicht nur an den kühlen Getränken, mit denen wir nach der Hitze der Anfahrt gelabt wurden, sondern wohl auch am Wissen um die Pretiosen vor und in den Garagen. Nachdem Willi Rabl jun. – seines Zeichens aktiver Rallyefahrer – und auch Fr. Rabl dazu gestoßen waren, wurde es ernst mit der Besichtigung.

Als erstes begutachteten wir den vor dem Hause abgestellten roten 911, ein Vollblut – Rennauto mit Straßenzulassung. Wir hörten, dass der Wagen aus der ehemaligen Serien GT Rundstreckenmeisterschaft stammt und einen 3,2 l Saugmotor besitzt. Das Auto ist hinten extrem breit und hat einen sehr langen und niederen vorderen Überhang. Auf öffentlichen Straßen sicher nicht leicht zu manövrieren.

Gleich daneben bestaunten wir einen weißen - fast schon fertigen - neu aufgebauten Rallye 911er, mit dem Willi Rabl jun. unterwegs sein wird. Das Auto hat ca. 280 PS, Saugmotor und wiegt nur 1100kg.

In der Garage wurden uns noch weitere Kostbarkeiten gezeigt: So z.B. ein roter 356C, Baujahr 1964, ein besonders schöner roter 964 Speedster von 1994 in der sehr seltenen schmalen Ausführung sowie ein liebevoll restauriertes Käfer Cabrio von 1967. Unseren neugierigen Blicken entgingen auch die 5 Stk. Wurlitzer nicht, die Willi Rabl selbst original restauriert hatte!

Schauen und Staunen macht hungrig und so fuhren wir mit dem roten Rennauto an der Spitze im Konvoi zum ganz in der Nähe befindlichen Rehab. Zentrum der Fam. Nuhr, wo auf der Terrasse des Restaurants für uns gedeckt war. Unser Präsident, Dr. Rosner, würdigte in einigen Worten die gute Organisation und das zahlreiche Erscheinen und auch ich durfte mich als neuer Sekretär kurz vorstellen. Wir wurden mit ganz ausgezeichneten Grill – Spezialitäten verwöhnt und genossen das angenehme Ambiente mit dem Blick auf den weißen Rallye– Porsche auf der grünen Wiese und dem Springbrunnen dahinter.

Bei vorzüglichen Desserts und gutem Wein blieben wir an diesem schattigen, gemütlichen Ort noch lange beisammen und genossen den Nachmittag und Abend bei interessanten Gesprächen. Erst bei Einbruch der Dunkelheit begann die große Verabschiedung und wir machten uns gut gelaunt auf den Heimweg.

 

Wolfgang Turecek PCCA