Icekartrace / Inzell

Wie sang schon Reinhard Fendrich: "Gestern hod mi des Glück verlossen."
So in etwa lief es auch bei unserem Einsatz beim Icekartrace in Inzell.

Aber erst einmal der Reihe nach.
Bei der Papierausgabe am Eingang zum Eisstadium musste jede Mannschaft eine Teamnummer ziehen.
Nun ratet einmal welche wir gezogen haben?
Natürlich die Nummer 13.

Auf den Papierkram folgte die Fahrer- und Rennbesprechung.
Der Rennmodus war auf  6 Vorläufe und einem Superfinallauf
zu je 15 Minuten mit 2-maligem Fahrerwechsel aufgebaut.
Die 24 Teams mussten versuchen über die jeweiligen Vorläufe möglichst viele Punkte einzufahren,
um in den Finallauf zu gelangen.
Jedes Rennen wurde mit 12 Karts gestartet.
Die Nummer der Karts 1-12 stellte gleichzeitig den Startplatz für das jeweilige Rennen dar.
Die Karts wurden vor jedem Rennen ausgelost, das heißt:
jedes Team zog vor dem Start ein Los, auf welchem die Kartnummer / Startplatz stand.

Unser Losglück vom Morgen hielt auch hier an, sodaß wir in unseren ersten beiden Rennen
jeweils vom letzten Startplatz, dem 12. starteten.
Beim ersten Einsatz "unserer Nr. 12" konnten wir uns wenigstens auf den 5. Platz vorkämpfen.
Beim anschließenden 2. Rennen landeten wir nur noch auf Platz 10.
Nachdem der Hannes für unser nächstes Rennen die Nr. 3 zog,
rechneten wir uns wieder etwas bessere Chancen aus.
Nach einem spannenden Rennen konnten wir den 2. Platz verbuchen.
Hoffnung aufs Final stieg auf.
Beim 4. Rennen ging es schon wieder zwei Startreihen nach hinten,
Startplatz 7.
Resultat 7. Platz nach der Zieldurchfahrt.
Zum 5. Einsatz spielte ich wieder Glücksfee.
Was konnte schon schief gehen?
Morgens die 13, zum ersten Rennen die 12 gezogen
und jetzt die 11. Wieder die letzte Startreihe.
Nach einem ziemlich einsamen Rennen kamen wir auf den 10. Platz ins Ziel.
Jetzt war klar wir brauchen in unserem letzten Rennen einen Podestplatz
um ins Finale vordringen zu können .
Deshalb waren wir drei äußerst angespannt als die Startplätze gezogen wurden.
Das Resultat war an diesem Tag wie ein Wunder für uns,
Startplatz 4 in der 2. Startreihe.
Nachdem sich unser Startfahrer Hannes
unterstützt durch die Anfeuerungsrufe unserer Fans
bis auf den 2. Platz vorgeschoben hatte, sah es eigentlich sehr viel versprechend für uns aus.
Doch dann schlug wieder unser unglaubliches Tagesglück zu.
Beim 1. Wechsel ließ sich der Sicherheitsgurt nicht verschließen,
wodurch wir einige Sekunden verloren.
Beim 2. Turn konnten wir wieder einige Plätze gutmachen.
Doch wie sollte es auch zum Abschluß dieses Tages sein?
Beim 2. Wechsel hatten wir ein kleines Koordinationsproblem,
durch welches wir wieder Zeit einbüßen mußten.
Angespornt durch diese "Glücksfälle" fuhr unser Schlußfahrer Gerd
wie entfesselt auf.
Resultat dieses Husarenritts 6. Platz in diesem Rennen
und die 2 beste Rundenzeit an diesem Tag.

Danach begann das große Auswerten.
Na ja wir kamen auf den 14. Gesamtrang
und verpaßten den Einzug ins Finale um ganze 2 Punkte.

Mehr Glück / Erfolg hatte hier unser 2. Team.
Das inkognito gestartete Grassl Team in der Besetzung,
Franz Grassl, Stephan Grassl, Christian Neunemann
konnten ins Finale einziehen und den hervorragenden
5. Gesamtplatz erringen.
Gratulation an die Grassl Crew.

Glückwunsch auch an Heimo Pichler und seine Mannschaft
zu dieser top organisierten Veranstaltung.

Peter Trippacher