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Bella Italia

Anfang Juni kamen Aktive und Fans des Alpenpokal an die Adria – der PC-Isartal aus München hatte den dritten Lauf der Saison 2000 auf die Rennstrecke von Misano organisiert.

Auf eine Veranstaltung im sonnigen Süden hatten sich alle Teilnehmer gefreut – und sie wurden nicht enttäuscht. Strahlend blauer Himmel und eine anspruchsvolle Rennstrecke, was will man mehr?

Wie im ALPENPOKAL üblich, kamen die Fahrer auch im italienischen Misano ausgiebig zum Fahren.Wer nach der Abnahme durch den Technischen Kommissar Herrn Paul Klotz alle Möglichkeiten nutzte, konnte die Rennstrecke andertalb Tage lang unter die Räder nehmen und seinem Porsche so richtig die Sporen geben. Das sonnig-heiße Wetter und die Konkurrenz auf der Strecke forderten dann auch erwartungsgemäß ihren Tribut – der Konsum gekühlter Getränke (natürlich alkoholfrei) erreichte eine neue Rekordmarke. Für die besonders engagierten Piloten bot die großzügige Boxenanlage sogar Duschen zur Abkühlung… Bis zum späten Nachmittag konnte jeder Teilnehmer genügend Runden abspulen und so die Schlüsselstellen der anspruchsvollen Strecke "erfahren".
Wer sportlich unterwegs ist, darf natürlich auch vergnügt feiern und so traf man in Riccione in nahezu jedem Lokal Alpenpokalteilnehmer beim wohlverdienten Abendessen und Benzingesprächen bis nach Mitternacht – Geselligkeit wird neben den sportlichen Aktivitäten in dieser Serie eben groß geschrieben. Jede laue Nacht geht jedoch einmal zu Ende und nach der obligatorischen Fahrerbesprechung am nächsten Morgen, in Misano vom erfahrenen Sportkomissar Herrn Rolf Edel abgehalten, freuten sich die Aktiven wieder auf die Strecke zu kommen. Wie am Vortag gab es auch am zweiten Tag reichlich Gelegenheit dazu, seinen Porsche sportlich zu bewegen und an der Ideallinie noch ein wenig zu feilen.Gegen Mittag ging es dann zur Sache – die ersten Fahrer und Fahrerinnen starteten zur Gleichmäßigkeits- und Fahrstilprüfung. Die Strecke mit ihren schnellen Kurvenkombinationen forderte volle Konzentration, zudem hieß es bei den hohen Temperaturen die Kräfte von Mensch und Maschine richtig einzuteilen um eine gute Platzierung zu erreichen. Bis zum späten Nachmittag waren alle Läufe absolviert, die Teilnehmer zufrieden über eine mehr als gelungene Veranstaltung. Die Abwicklung durch Organisator Manfred Weinzierl war auf die Minute genau, im Anschluss an den letzten Lauf standen für die ganz Unermüdlichen sogar noch einige Runden freies Fahren auf dem Programm.
Den Abend verbrachte man gemeinsam auf der Terrasse des Hotel Atlantic in Riccione. Nach einer kulinarischen Stärkung am italienischen Buffet konnten die Bestplatzierten dann ihre wohlverdienten Pokale in Empfang nehmen. Alle Fahrer waren sich einig, so ein sportlicher Porsche-Ausflug unter südlicher Sonne ist schon etwas ganz besonderes. Bella Italia eben…

Daniel Roeseler

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