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Porsche Alpenpokal Slovakiaring (4.-5.Juli 2015)

 

Zur fünften Saisonstation trafen sich die Akteure des Porsche Alpenpokals am Slovakiaring unweit von Bratislava. Der letzte Saisontermin vor der langen Sommerpause – das Saisonfinale steigt erst Ende September in Imola – fand bei brütender Hitze statt.

 

1.Rennlauf

Im Qualifying, das am späten Samstagnachmittag stattfand sicherte sich Wolfgang Triller mit einer Zeit von 2:06,899 die souveräne Pole-Position, neben ihm in Startreihe 1 Harald Pavlas. Edward Lewis Brauner und Hans Wehrmann okkupierten die zweite Startreihe, Franz Irxenmayr und Ralph Rettler folgten dahinter. Oliver Michael war auf Startplatz 8 einmal mehr schnellster Pilot aus den Reihen der Supersport-ECE vor Oswald Jenewein und Andreas Fuchs. Josef Schösswendtner war im Zeittraining schnellster Vertreter aus den Reihen der Klasse Supersport.

Im Rennen ging es dann überaus turbulent zur Sache, gleich in der Anfangsphase des über 12 Runden angesetzten ersten Sprintrennens überschlugen sich die Ereignisse förmlich. Während Wolfgang Triller einen guten Start erwischte und die Soloflucht nach vorn antrat, fiel dahinter Harald Pavlas bereits in Runde 2 aufgrund eines Problems an der Bremsleitung aus. Franz Irxenmayer hatte sich mit einem Raketenstart vom 5. auf den 3.Rang nach vorne katapultiert, durch den Audfall von Pavlas wurde daraus kurzfristig P2. Edward Lewis Brauner war bemüht, das beim Start verlorene Terrain wieder aufzuholen, wobei ihm auch ein Reifenschaden von Irxenmayr zu Hilfe kam. Mann des Rennens in der Kategorie GTC-4B war aber zweifelsohne Ralph Rettler. Nach einem Verbremser und anschließendem Dreher in Runde 1 kämpfte er sich noch bis auf den zweiten Platz hinter dem unangefochtenen Sieger Wolfang Triller nach vorne. Rettler gewann damit die 4B- Wertung der GT-Challenge vor Brauner und Hans Wehrmann. Triller gewann die GTC-XL,  Karin Sinhart siegte vor Franz Irxenmayer, der nach dem Reifenwechsel sein Rennen fortsetzte in der GTC-4.

Oliver Michael dominierte die Supersport-ECE XL vor Stephan Pfanmöller, in der ECE 5A setzte sich Andreas Fuchs knapp vor Johann Mayer durch, an dritter Stelle folgte Didi Hirsch. Oswald Jenewein war stets an der Spitze dabei, verlor in den letzten beiden Runden jedoch durch technische Probleme an Boden. Josef Schösswendtner gewann die Supersport-Klasse.

 

2.Rennlauf

Waren die Temperaturen im ersten Rennen am Sonntagmorgen noch angenehm, so war in Lauf 2 eine wahre Hitzeschlacht angesagt. Wolfgang Triller startete nicht aus der Pole-Position, sondern nahm das Rennen von der Boxengasse aus in Angriff.

Der Porsche 997 GT3 Cup von Harald Pavlas wurde für Lauf 2 wieder flottgemacht und obwohl der amtierende Champion der GT-Challenge von weit hinten ins Rennen ging, dauerte es lediglich 2 Runden bis er sich an die Spitze des Feldes setzen konnte. Triller war ähnlich schnell wieder im Spitzenfeld und bereits nach 4 von 12 Runden lag er wieder in Führung. Triller triumphierte erneut und sicherte sich neben der vollen Punktzahl in der GTC-XL auch den Tagessieg in der GT-Challenge. Harald Pavlas gewann vor Franz Irxenmayr, der diesmal ein problemloses Rennen fahren konnte und Karin Sinhart die GTC-4, während sich Karl Seidemann die Klasse GTC-3 sicherte. Edward Lewis Brauner feierte einen souveränen Sieg vor Hans Wehrmann und Ralph Rettler, der im zweiten Rennen nicht so recht auf Touren kam.

In der Supersport-ECE XL hatte einmal mehr Oliver Michael die Nase vorn, auf Platz 2 Stephan Pfannmöller. Oswald Jenewein revanchierte sich für das Pech in Lauf 1 und gewann die Kategorie 5A vor Andreas Fuchs und Johann Mayer. Die Supersport-Klasse wurde erneut zur Beute von Josef Schösswendtner.

 

AP-Stundenrennen

Das GT-Race über eine Distanz von 60 Minuten entwickelte sich zu einer materialmordenden Tortur, welche bereits im Qualifying begann. Zunächst musste Edward Lewis Brauner mit Getriebeschaden das Wochenende vorzeitig beenden, dann konnte auch Hans Wehrmann aufgrund technischer Probleme keine volle Runde beenden, wodurch zwei Fahrzeuge weniger ins Rennen gingen.

Im Rennen stürmte zunächst Harald Pavlas in Front, Wolfgang Triller setzte sich jedoch nach wenigen Umläufen an der Spitze fest. Allerdings nicht für lange, denn noch bevor 20 Minuten gefahren waren, rollte Triller aus und war damit out. Ralph Rettler stand nach einem Dreher lange im Kies, sodass sein Teampartner Tobias Hild an der Box vergebens auf seinen Einsatz wartete.

In der Schlussphase kam auch Georg Zoltan mit Problemen an die Box, er hatte das Fahrzeug soeben von Karl Seidemann übernommen. So siegten letztendlich Pavlas/Svepes vor  Einzelkämpferin Karin Sinhart und Seidemann/Zoltan.

 

Clubsport

Natürlich nahmen auch die Teilnehmer an der Clubsport Street Trophy den selektiven Kurs in der Slowakei unter die Räder. Nach 2 Gleichmäßigkeitswertungen am 5.9 Kilometer langen Slovakiaring setzte sich Rocco Herz gegen die versammelte Konkurrenz durch. Die beiden Tschechen Petr Klepetko und Jaroslav Mikolas folgten auf den Rängen zwei und drei, dahinter klassierte sich Rudi Schulz.